| Bangkok ist ein wahres Einkaufsparadies. Allerdings
muss man beim Shopping schon darauf achten, ob man wirklich qualitativ
hochwertige Produkte oder nur Souvenirs und kleine Mitbringsel erstehen
will. T-Shirts, Textilien, Handtaschen und allerlei Unnötiges finden Sie in
Bangkok an jeder Ecke. Teilweiße in so einer gigantischen Auswahl, dass man
meinen könnte der komplette „Welt-T-Shirt-Vorrat“ lagert in den Strassen
Bangkoks. Wenn Sie also auf der Suche nach solchen Sachen sind stellt das
keinerlei Problem dar. Lediglich das Handeln müssen Sie beherrschen. Wenn
Sie wirkliche Markenware oder gar teure Güter wie Schmuck erwerben wollen,
sollten Sie sich sehr gut mit den Produkten auskennen. Gerade in Thailand
ist nicht alles echt was als echt angeboten wird. Also Augen auf! Sollten
Sie wirklich teure Güter einkaufen, ist vielleicht auch der Tax Refund für
Sie interessant, bei dem Sie die lokale Steuer teilweiße am Flughafen
zurückbekommen.
Shopping
Center. In Bangkok finden Sie zahlreiche der riesigen Konsumtempel. Man
könnte sich nun fragen warum man im Urlaub unbedingt in ein Einkaufszentrum
gehen muss. Antwort: Viele Markenartikel sind oft wesentlich billiger als
bei uns. Ansonsten ähnelt das ganze sehr dem, was auch in Europa unter einer
„Mall“ verstehen. z.B The Emporium, Sukhumvit Soi 24/26 oder das „MBK“
ebenfalls an der Sukhumvit Road.
Ebenso beliebt und touristisch eigentlich interessanter sind die
zahlreichen Märkte in Bangkok. Seien Sie sicher, dass Sie den Markt
mit Duzenden von den kleinen, bunten Plastiktüten verlassen.
Bei
Antiquitäten sollten Sie sehr vorsichtig sein, zumindest wenn Sie
„echte“ wollen. Denn offiziell ist der Handel mit echten Antiquitäten seit
1989 in Thailand verboten. Sie können also sowohl bei der Ausreise
aus Thailand, als auch bei der Einreise nach Deutschland Probleme bekommen.
Edelsteine.
Lassen Sie besser die Finger davon. Die Tricks mancher dubioser Thais sind
so einfallsreich, dass Sie schneller in einem „Juwelier“ landen als Sie
denken. Ihnen werden die tollsten Geschichten aufgetischt, welch super
Geschäfte Sie beim Wiederverkauf in Deutschland machen können. Im Endeffekt
werden Sie kräftig draufzahlen. Also kaufen Sie nur Edelsteine, wenn Sie
absoluter Fachmann sind.
Kopien
von Markenartikeln finden Sie in Bangkok überall. Weder der Verkauf in
Bangkok, noch die Einfuhr nach Deutschland ist legal. Wie man damit umgeht
bleibt jedoch jedem selbst überlassen. Vor der thailändischen Polizei haben
Sie als Käufer eher weniger zu befürchten. Unverblümt werden Kopien aller
Luxusuhren, Handtaschen und so weiter auf der Strasse gehandelt. Zurzeit
besonders beliebt: DVDs. Aus einem Katalog mit den Originalcovers sucht man
sich die aktuellen Streifen aus. Man zahlt und eine Art Kurier holt die DVDs
aus einem versteckten Lager oder brennt Sie dort kurzerhand. Der „Handel“
mit solchen Kopien ist in Thailand so offensichtlich, dass man schon fast
nichts Verbotenes mehr erkennen mag. Aber übertreiben Sie es nicht. Auch 10
vom deutschen Zoll beschlagnahmte Uhren a 40 Euro sind ein großer Verlust.
Bei vier, fünf T-Shirts hingegen wird wohl niemand was sagen. Sehr
interressant auch illegal kopierte Software: Für 100 Baht bekommen Sie zB:
Microsoft Office (die neuste Version), Adobe Photoshop, usw.. Oft sind die
MS-Produkte hier auf dem Markt, bevor sie offiziell verkauft werden.
Bekleidung
wie T-Shirts, Bermudas und auch alle Textilien wie Bettüberwürfe und
Kissenbezüge finden Sie in Bangkok millionenfach. Gerade bei den
niedrigpreisigen Artikeln ist Handeln unerlässlich. So entscheiden Sie quasi
selbst ob Sie für einen Kissenbezug 2000 oder 200 Baht bezahlen. Äußerst
beliebt ist es auch sich bei einem der ca. 10.000 Schneidereien in Bangkok
einen Anzug, Hemden und Krawatten anfertigen zu lassen. Allerdings muss man
sagen, wenn Sie für einen Maßanzug mit Hemd, Weste, und und und 99 Dollar
bezahlen, sehen Sie immer noch schlechter aus, als mit einem Anzug aus dem
Schlussverkauf für 59 Euro. Es mag auch gute Schneider geben, mag sein. Am
besten Sie gehen Empfehlungen von Bekannten nach, die schon einmal etwas
haben anfertigen lassen. Zum nächstbesten Schneider zu gehen lohnt sich nur
selten. Und wenn sich Ihr gutes Stück nach der ersten Reinigung auflöst,
können Sie auch schlecht reklamieren. |